Die Schultaschen sind in der Reihenfolge abgestellt, in der die Schüler die Haltestelle erreicht haben. So wird der Reihe nach in den Bus eingestiegen. Niemand drängelt.
Beim Warten an der Haltestelle wird nicht herumgetobt, so dass keine Gefahr besteht, dass Schüler beim Laufen oder Spielen auf die Fahrbahn geraten. Der Sicherheitsabstand zum Bordstein - mindestens 1 m - wird eingehalten. So kann der Busfahrer gefahrlos in die Haltebucht einfahren und problemlos die Tür öffnen.
Bei Gegendruck blockieren die Türen automatisch. Die Schüler sind jedoch häufig der Meinung, der Busfahrer öffnet die Tür absichtlich nicht. So entsteht nicht nur aggressives Verhalten der Schüler, sondern auch unnötige Wartezeit
Oft ist nicht bekannt, dass Radfahrer an Halte-stellen so fahren müssen, dass Fahrgäste nicht behindert werden. Laut StVO hat ein Radfahrer gegebenenfalls anzuhalten. Als aussteigender Fahrgast sollte man deshalb vorsichtshalber schauen, ob Geh- und Radweg frei sind.
Haltestellen müssen durch das Haltestellenschild gekennzeichnet sein. Eine bestimmte Bedeutung hat die Kennzeichnung nicht nur für die Fahrgäste und Busfahrer, sondern auch für die übrigen Verkehrsteilnehmer: Hier haben sie sich besonders vorsichtig und aufmerksam (bremsbereit) zu verhalten. Da viele Fahrzeugführer sich jedoch nicht daran halten, ist es hier besonders gefährlich, herumzutoben oder zu spielen.
Sie informieren über das Fahrtenangebot des Öffentlichen Personennahverkehrs(ÖPNV). Aushangfahrpläne befinden sich an den Halte-stellenmasten. Liniennetzpläne gibt es in jedem Bus. Natürlich geben auch die Busfahrer Auskunft, denn das gehört zu ihren Aufgaben.
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Im Interesse der Sicherheit unserer Schüler wurde das Projekt "Busschule" entwickelt. Das Wissen um die Gefahren und das richtige Verhalten sind die Voraussetzungen um Unfälle zu vermeiden.
Die "Busschule" wird von der OVG durchgeführt und ist inhaltlich auf die Altersgruppe der 5.Klassen abgestimmt.
Durch die interessante Gestaltung, bei der absichtlich nicht der pädagogische "Zeigefinger" erhoben wird, werden die Themen leicht vermittelt.
Zwischen dem theoretischen und dem praktischen Teil wird die Schulung durch ein Lehrvideo aufgelockert. Zum Abschluss setzt sich jeder Schüler auf den Fahrerplatz, um selbst festzustellen, welche Bereiche der Fahrer nicht einsehen kann (Toter Winkel).