Zum Einsteigen eine Reihe bilden, die parallel zum Bus verläuft, denn
Zügig einsteigen - ohne zu drängeln oder zu schubsen. Die Schüler werden erkennen, wie schnell und angenehm das Einsteigen auf diese Weise ist.
Die Reversiereinrichtung (Vorschrift bei Bussen, die ab 1986 zugelassen wurden) verhindert, dass sich die Türen schließen, sobald sich ein Fahrgast oder ein Gegenstand dazwischen befindet. Zusätzlich sind die Türkanten mit weichen Gummileisten versehen.
vorherige Seite Inhaltsübersicht
nächste Seite
Besonders an Haltestellen mit hohem Schüleraufkommen beginnt das Drängeln und Raufen um die besten Sitzplätze. Dabei ist die Verletzungsgefahr besonders hoch. Kleinere Schüler werden oft weggedrängt und müssen während der Fahrt stehen.
Besonders gefährdet sind Schüler, die auf dem Weg zur Haltestelle in Eile sind und aus Angst, den Bus zu verpassen, unachtsam die Straße über-queren. Deshalb sollte man etwas früher losgehen und lieber ein paar Minuten vor der Abfahrt des Busses an der Haltestelle sein. Den Busfahrern bleibt meistens keine Zeit, auf zu spät kommende Fahrgäste zu warten, denn der Fahrplan muss eingehalten werden.
Was macht man nach dem Vorzeigen der Fahrkarte? Nach hinten durchgehen und einen Sitzplatz einnehmen. Sehr häufig stehen Schüler im Gang, obwohl Sitzplätze frei sind. Kleinere Schüler haben oft Hemmungen, sich neben größere oder unbekannte Schüler zu setzen. Es kommt aber auch vor, dass Sitzplätze blockiert oder für Freunde "besetzt" werden. In diesem Fall sollten die Schüler den Busfahrer informieren.
Es ist oftmals nicht möglich, allen Schülern einen Sitzplatz zur Verfügung zu stellen. Zur Sicherheit der stehenden Schüler befinden sich Haltegriffe und -stangen in den Fahrzeugen. Die Schüler werden darauf hingewiesen, dass sie sich im Bus gut festhalten müssen.
Durch das Ausschwenken der hinteren rechten Fahrzeugecke beim Verlassen einer Haltestelle sind besonders Schüler gefährdet, die zu dicht an der Bordsteinkante stehen oder sich zwischen dem Fahrzeug und einem sogenannten Drängelgitter aufhalten. Deshalb ist es wichtig, dass sich Schüler niemals vor dieser Absperrung befinden, sowohl beim Warten auf den Bus wie auch nach dem Aussteigen.
vorherige Seite Inhaltsübersicht nächste Seite

Im Interesse der Sicherheit unserer Schüler wurde das Projekt "Busschule" entwickelt. Das Wissen um die Gefahren und das richtige Verhalten sind die Voraussetzungen um Unfälle zu vermeiden.
Die "Busschule" wird von der OVG durchgeführt und ist inhaltlich auf die Altersgruppe der 5.Klassen abgestimmt.
Durch die interessante Gestaltung, bei der absichtlich nicht der pädagogische "Zeigefinger" erhoben wird, werden die Themen leicht vermittelt.
Zwischen dem theoretischen und dem praktischen Teil wird die Schulung durch ein Lehrvideo aufgelockert. Zum Abschluss setzt sich jeder Schüler auf den Fahrerplatz, um selbst festzustellen, welche Bereiche der Fahrer nicht einsehen kann (Toter Winkel).